In dieser Fallstudie stellen wir ein Projekt für ein Unternehmen der Kosmetikindustrie vor, dessen Produktionsprozesse den Einsatz von Lösungsmitteln und flüchtigen Rohstoffen erfordern. Ziel des Projekts war es, die hohen Konzentrationen flüchtiger organischer Verbindungen (insbesondere Isododecan) zu reduzieren und gleichzeitig die vollständige Einhaltung der geltenden Emissionsgrenzwerte sowie der regionalen Referenz-BVT sicherzustellen.

HF entwickelte und lieferte ein zweistufiges Abscheidesystem, bestehend aus einer Kondensationseinheit und einem nachgeschalteten Aktivkohle-Adsorptionssystem mit externer Regeneration. In der Kondensationsstufe wird der Gasstrom mithilfe eines von einem Kaltwassersatz gespeisten Kondensators abgekühlt. Dadurch wird das Isododecan in die flüssige Phase überführt und die VOC-Belastung vor der nachgeschalteten Behandlung deutlich reduziert. Die abschließende Behandlung mit Aktivkohle gewährleistet die Adsorption der verbleibenden Verbindungen und die Einhaltung der vorgeschriebenen Emissionsgrenzwerte.